Ilsetal Shorty

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Das Wetter heut Morgen war bestens, also hatte ich recht schnell alles in den Rucksack gepackt fĂŒr eine Ilsetal Shorty Runde. Startpunkt war heute das Forsthaus Dietzhölze. Ein Blick aufs Thermometer zeigte -11,5 Grad. Naja da geht bestimmt nochwas. Auf dem ersten TeilstĂŒck gehts erstmal ein paar Höhenmeter hinauf, vorbei an der Dietzhölzquelle, Herrenberg ĂŒber die Zollstation auf den Jagdberg. Da wirds sowieso erstmal warm.

Sehr interessant, hier war teilweise sogar die Loipe gespurt, der Weg durch den „Tief“ Schnee war dann trotz der relativ geringen Schneehöhe anstrengend. Das ist immer wieder faszinierend fĂŒr mich, trotz dem das man relativ fit ist, ist so ein wenig Schnee schon ne krĂ€ftezehrende Angelegenheit.

Heute Morgen war noch nicht viel los, vielleicht lags auch an den Temperaturen. Ist man oben, dann befindet man sich direkt auf der Landesgrenze Hessen, Nordrheinwestfalen. Hier findet man immer noch die uralten Grenzsteine, die wie an einer Perlenkette aufgereiht  die Landesgrenze markieren.

Am Jagdberg hatte ich dann alle Liegen fĂŒr mich und konnte in Ruhe erstmal einen Kaffee kochen. Ein Paar hobby LanglĂ€ufer kamen vorbeigedĂŒst, dass wars dann aber auch schon. Die Sonne stand nun auch schon am höchsten Punkt, dadurch das ich durch den Aufstieg leicht transpiriert war, wurde es jetzt ein wenig kalt. Ich hatte meine Daunenweste dabei und muß sagen, das Daune schon ne echt geile Sache ist. Leicht, klein zusammenzupacken und sehr schnell schön warm, wenns richtig kalt ist.

Weiter ging es dann in Richtung Ilsequelle, da ich hier Mittagessen wollte kamen mir zwischenzeitlich Zweifel ob das mit meiner Suppe funktionieren wĂŒrde. Durch die lĂ€ngeren Minustemperaturen dachte ich, das die Quelle bestimmt zugefroren wĂ€re, dem war aber nicht so. Das Wasser aus der Quelle war sogar recht warm. Klingt komisch, ist aber so.

Um die Quelle herum war recht großflĂ€chig eine Eisbahn, alles zugefroren was irgendwie mit Wasser in BerĂŒhrung gekommen war. Als ich dann meine Suppe schlĂŒrfte, hab ich dann doch nicht schlecht gestaunt als ein Kamikaze Mountainbiker sich auf der Abfahrt zur Quelle volles Rohr aufs Maul gelegt hat. Nicht schlecht, dass hat weh getan hab ich noch so gedacht, der Typ ist dann jedoch relativ schnell wieder aufs Rad gestiegen. Das war mit Sicherheit nicht der letzte Crash gewesen auf seiner Tour. Da ich in den letzten Jahren auch im Winter recht viel Rad gefahren bin, habe ich schon vor dieser Stunteinlage gedacht das es doch sehr gut war heute zu Fuß hier zu sein. So richtig Spaß auf zwei RĂ€dern hat man hier oben momentan nicht!

Auf dem RĂŒckweg von der Ilsequelle zu meinem Auto, wollte ich noch aufm Sohl in der SkihĂŒtte vorbeischauen und einen Kaffee trinken. Die SkihĂŒtte ist ein echter Tip fĂŒr Rothaarsteig reisende. Leider liegt sie etwas ab vom eigentlichen Steig, aber Sie ist auf jeden Fall eine Reise wert. Geöffnet hat sie Sonntags von 10 – 17 Uhr. Die HĂŒtte war heute Nachmittag rappelvoll, da ging kein Mensch mehr rein.

Der Abstieg vom Sohl zum Forsthaus Dietzhölze war dann ein bisschen Schlittenfahren, auf dem Weg abwĂ€rts war dann die ein oder andere Glatteisstelle, aber es heißt ja so schön „runter kommt man immer“……

to be continued


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