Dry Baking ein erster Test

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db3FĂŒr einen mehrtages Outdoortrip ist sowas sicherlich nicht optimal, aber bei einer Tageswanderung kann man sicherliche dem ein oder anderen Mitwanderer hiermit eine lange Nase machen. Im Minibulldesign Youtube Kanal von Tinny hab ich Dry Baking zum ersten mal gesehen. Die Idee hierbei ist recht einfach, nĂ€mlich auf den Outdoorkocher zu backen. Wie das geht ist recht einfach, das Prinzip ist ein Pot in Pot, also ein kleiner Topf in einer grĂ¶ĂŸeren Topf, den man mit einem Deckel verschließt. Die beiden Töpfe sollten keinen direkten Kontakt miteinander haben. Alles weitere zum gelingen des kleinen (in meinem Test riesen) Muffins muß man dann ĂŒber die Backzeit steuern.

In meinem Versuchen benötigte ich in der Regel so um die 35 Minuten mit einem Alkoholbrenner bis auch der komplette Teig im inneren fluffig war. Hier muß jeder selbst probieren, denn die Backzeit richtet sich nach der Teigmasse, dem verwendeten Kocher usw. als Richtwert kann man aber so grob ne halbe Stunde schon einplanen.

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Wörtlich ĂŒbersetzt heißt Dry Backing ja trocken backen, jedoch sollte man aufpassen bei beschichteten Töpfen. Hier kann es sein, dass man die Beschichtung schrottet, aus diesem Grund empfehle ich bei beschichteten Töpfen etwas Wasser in den großen Pot einzufĂŒllen. Meinen Livetest habe ich erstmal zuhause durchgefĂŒhrt um mal zu schauen wie der perfekte Workflow dann Outdoor funktionieren könnte. Ich hatte eine kleine Testreihe gemacht, zuerst mit Backpapier, dann in Alufolie und dann den Teig einfach in den innern Pot gekippt. Da ich nicht gerne die Töpfe versaue um dann Stundenlang dran rumzuschrubben, hatte ich das mal mit Backpapier und Alufolie probiert, die Methode ganz ohne war dann aber die Beste. Bei Alufolie war nach 40 Minuten immer noch der Kern des Muffins roh, an schnellsten ging es wirklich ohne alles. Das Saubermachen des kleineren Pots stellt sich auch nicht sehr schwierig dar, bei diesem Backverfahren brennt nichts an. Um einen Abstand zwischen inneren und Ă€usseren Pot hinzubekommen, hab ich einfach etwas draht eingelegt, hat man nichts vergleichbares zur Hand, geht auch kleine Steine oder Ă€hnliches.

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FĂŒr einen Tagestrip werde ich bei nĂ€chster Gelegenheit mal sowas in ner Pause zurechtzaubern, die Idee im Kocher zu Backen ist auf jeden Fall noch den ein oder anderen Gedanken wert. Da kann man noch einige lustige Sachen mit fabrizieren……

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keep on hiking


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