online reputation, schon mal nach dem eigenen namen gegooglet???

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im zeitalter von social media networks wie facebook, xing, studivz, wkw und wie sie alle heissen, ist man ja schnell dabei auch einen dieser dienste zu nutzen. meine ersten gehversuche in diese bereich war bei wkw (werkenntwen). zugegeben wkw ist nicht der global player wie z.bsp facebook und auch wohl eher nur in deutschland am start aber egal, denn irgendwie waren meine emailpostfĂ€cher zu beginn des wkw hypes plötzlich voll mit einladungen von freunden die der meinung waren, dass ich unbedingt auch ein profil hier brĂ€uchte. getrieben vom schlechten gewissen endlich auch mal einer einladung zu folgen und natĂŒrlich auch von der neugier, hatte ich dann auch schnell ein wkw profil. zu diesem zeitpunkt waren aber meine gedanken ehrer damit beschĂ€ftigt möglichst viele friends zu adden, als mit dem thema online reputation und was man so alles mit den daten ĂŒber mich anfangen könnte. eine frage die zugegebenermassen ein thema ist ĂŒber das man sich mal gedanken machen sollte. schlagworte hierzu „social media networking“ wer da mal googlen will.

beim pimp your brain blog bin ich auch die nachfolgende studie gestossen, die mir mal ein paar zahlen eröffnete. immer ganz gut zu wissen wovon man redet, gelle! die studie wurde am europĂ€ischen datenschutztag prĂ€sentliert von „trustworthy computing“. die fragestellungen denen hier nachgegangen wurde drehen sich im detail um die auswirkungen auf die einstellungschancen und um ein persönliches online reputations management. auch mal aus einem anderen blickwinkel gesehen, könnte es durchaus sein das es vielleicht in zukunft ein nachteil wĂ€re social media networks nicht zu nutzen, nur mal ein gedanke.

was ist jetzt bei der studie rausgekommen? ein paar fĂŒr mich sehr interessante daten auf die fragestellungen:

  • ob die prĂŒfung der online reputation bestandteil des formalen einstellungs-/zulassungsverfahren in der firma / hochschule ist?

    hier die antwort:
    deutschland: 21% ja / 57% nein / 10% weiß nicht / 12% keine angaben
    usa: 75% ja / 19% nein / 4% weiß nicht / 2% keine angaben
  • welche quellen nutzen sie um sich ĂŒber bewerber zu informieren? hier die antwort:
    deutschland: 92% suchmaschinen / 67% soziale netze / 55% websiten fĂŒr berufliche/geschĂ€ftliche netzwerke / 55% persönliche websites / 26% foto und videowebsites / 16% blogs / 20% onlineforen / 17% nachrichtendienste wie twitter usw…..

  • weitere fragestellungen waren u.a.in welchem umfang man der meinung ist das diese informationen in 5 jahren genutzt werden?fĂŒr wie angemessen man es hĂ€lt diese daten zu persönliche informationen fĂŒr diese zwecke zunutzen?sollen in die informationsfindung auch finanzielle informationen wie z.bsp. kĂ€uferverhalten bei amazon / ebay mit eingebunden werden?usw……..

in der studie werden noch ne ganze menge mehr fragen behandelt, sehr interessant auf jeden fall! wer sich genauer ein bild machen will, dem lege ich sehr zu herzen sich diese studie mal in einer ruhigen minute anzuschauen.gerade deswegen denke ich das dieses thema in zukunft einen grĂ¶ĂŸeren stellenwert einnehmen wird als im moment…..aus diesem grund immer gut sich darĂŒber im klaren zu sein was man tut.

schreibt christian


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