gestern nachmittag kam ich von eine geobiking tour zurück (geocaching + biken = geobiking…also sozusagen moderner gps duathlon) und nachdem ich mir den dreck aus dem gesicht gekratzt hatte, habe ich eben mal bei twitter vorbei geschaut um zu gucken was denn zwischenzeitlich weltbewegend neues passiert ist. und tatsächlich…es war was passiert. hat sich doch jemand erdreistet einen neuen cache in herborn zu verstecken (gc1jk66) der offenbar die geocaching guidelines nicht gelesen hat (in diesem fall der owner „Herborn“, irgendwie kam mir hier direkt der gedanke an den bürgermeister von herborn, seltsame assoziation). alles in allem eine recht unglückliche konstellation wie sich dann rausstellte, da der ursprüngliche gedanke bei der grundsteinlegung der cacheidee sicher eine andere war. wie auch immer, der cache erregt die gemüter und ein SBA (should be archieved) war schnell ausgesprochen. naja eigentlich auch zurecht, wobei eigentlich auch die ganze sache hätte geheilt werden können in dem man die merchandising links für diverse geocoins bei der stadt herborn aus der cachebeschreibung gelöscht hätte.
herborn ist irgendwie ein heißes pflaster was nicht regelkonforme caches angeht, denn wenn ich mich richtig erinnere gab es da schon mal einen cache (gc157t4), ganz in der nähe dessen der jetzt sogar bei twitter die runde macht (wow, soweit habe ich es mit meinen hidden caches noch nicht gebracht). schade ist, das man sich bei solchen aktionen schnell aufs füsschen getreten fühlt und das auf beiden seiten (ich bin halbwegs neutral ;-)). was das für auswirkungen hat kann man hier nachlesen. ich will ja mal nicht hoffen das das in dem hier genannten neuen und schon archivierten herborner mysterycache (gc1jk66) ähnliche wellen schlägt, da das eigentliche problem der verkommerzialisiereung vom geocaching in diesem fall schnell beseitigt gewesen wäre……
wo wir aber gerade beim thema kommerzialisierung von geocaching sind, da könnte man hier weiterlesen……
schreibt christian
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