geospielchen und ihr reiz

| Keine Kommentare | 1.686 mal gelesen

als ich die tage mal wieder durch die blogosphäre gesurft bin, hab ich einen interessanten artikel gefunden. die überschrift lautete:

how to make foursquare really interesting?

das thema was hier aufgegriffen wird sind sogenannte location based services. foursquare ist neben anderen anbietern einer, der diese dienste anbietet. ich habe schon mal in einem anderen blogartikel was zu diesen geospielchen geschrieben.

diese location based mobile games sind seit dem einzug von gps als standard hardware in mobile devices sehr populär geworden. man wird hierbei animiert einzuchecken, da wo man sich gerade befindet, also im bahnhof, im kino, im kaufhaus oder sonstwo. dazu kann man dann aller welt via twitter oder facebook mitteilen wo man sich derzeit befindet. tja ob das jemanden im universum des www interessiert wo ich gerade körperlich anwesend bin sei mal dahingestellt, fakt ist das es gerade irgendwie in ist….

was bewegt einen menschen sich tatsächlich im nächstgelegenen kaufhaus einzuloggen? nun, bei foursquare beispielsweise kann ich „mayor“ werden, bei gowalla kann ich mit anderen leuten virtuell dinge tauschen. ob sowas auf dauer befriedigend ist…..???

ein unterschied zu den bisher genannten geospielchen ist wohl geocaching.

hier gibts neben den virtuellen to do (also sich ein cachlisting zu besorgen) auch tatsächlich eine reale tätigkeit und zwar die suche nach dem cache vor ort. dies ist derzeit immerhin noch live, also sozusagen unter mehr oder weniger hartem geistes- (difficulty) oder körpereinsatz (terrain) zu bewerkstelligen (…schwierigkeitsstufen beim geocachen).

wenn ich mich jedoch recht entsinne gabe es auch bei groundspeak mal einen ausflug in die virtuelle welt, stichwort: virtual caches. die halbwertszeit dieser cacheart ist jedoch am ablaufen da diese caches grandfathered sind und nicht mehr aktiv versteckt werden können. problem hierbei war auch mal wieder die virtuallität, diese geocaches waren wohl in ersterlinie zum aufpollieren der statisitik gedacht. ich habe mal nachgeschaut im meinem member account bei geocaching.com, ich habe auch ganze 13 virtuelle caches gefunden. so richtig schocken tut die suche nach diesen caches aber nicht.

bleibt nur abzuwarten wie sich dies alles weiterentwickeln wird. was wird wohl in 5 jahren sein, werden sich dann immer noch menschen an orten einchecken….??? wie die ĂĽberlebenschancen dieser dienste sein wird weiĂź aktuell noch niemenad, eins steht auf jeden fall fest, groundspeak hat sich mit geocaching etabliert, dieses geschäftsmodell scheint zu funktionieren.

jeremy irish von groundspeak sagt hierzu:

That’s funny. After 10 years we’ve found it is very difficult to move from the physical to the virtual and have the same experience. The eureka moment of finding a geocache is difficult to replicate with a virtual object, no matter how well designed it is.

hierzu kann ich nur sagen, that’s exactly my opinion……es macht (zumindest fĂĽr mich) doch noch einen unterschied etwas reales zu erleben, ein beispiel hierzu (fällt mir geraden noch ein) ist das thema ebook’s. hier besteht das gleiche problem und ich muĂź sagen das es mir derzeit noch lieber ist ein echtes buch in den händen zu halten an einem table pc wie z.b. dem ipad ein buch lesen zu mĂĽssen……im prinzip das gleiche problem nur ein anderes thema!

falls jemand zu diesem thema gerne weiter infos möchte, der kann hier weiterlesen….

to be continued schreibt christian


Andere interessante Beiträge:

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.