7.08.2010
geschrieben von: derkunz.
3 kommentare
spontane aktionen sind meist die besten und meiner meinung erinnert man sich an diese oft lange zurück. gestern war genau so eine spontanaktion und die folgenden bilder konnte ich dort festhalten.
schon seit längerer zeit hatte ich den gedanken mal wieder diesen ort aufzusuchen, bisher war es aber meist an der zeit gescheitert. da man um sicherzugehen, für die begehung dieses ortes besser einen zweiter person dabei hat, hatte ich dann gestern morgen noch schnell einen sms mit ungefähr folgendem inhalt abgeschickt:
hi d., hast du lust dich heut abend mal so richtig dreckig zu machen, ich habe da so eine idee…..
die antwort kann promt und relativ deutlich….
klar!
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29.07.2010
geschrieben von: derkunz.
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es ist jetzt schon bestimmt ein jahr her, als ich auf der suche nach informationen zu einem lost place cache in der nähe von dillenburg auf ein seltsames foto gestoßen bin. aus der vogelperspektive war eindeutig ein gebäude zu erkennen, zu fuß war ich auch schon öfters mal ganz in der nähe gewesen aber gesehen hatte ich bisher nichts davon. zusammen mit einem freund hatten wir dann vor gut 4 wochen mal eine kleine afterwork urbexing tour gestarten und sind zu diesem lost place aufgebrochen. zuerst sind wir dann auch schön dran vorbeigelaufen. eben nochmal via iphone die google earth app abgecheckt und festgestellt das wir ungefähr wieder 1km zurück gehen mussten.

heute war es ähnlich, dieses gebäude ist soweit zugewachsen das man tatsächlich aus 50m entfernung schon genau schauen muß. da ich ja schon mal vor ort war, war der zugang wieder schnell gefunden.
die frage aus welchem grund hier dieses gebäude steht konnte ich mittlerweile auch in erfahrung bringen. in einen antiquarischem buch, welches ich mir glücklicherweise aus der bucht ziehen konnte war auf eine lageplan ein verwaltungsgebäude eingezeichnet. dies könnte durchaus auf dieses gebäude zutreffen. die räume im gebäude sind alle ziemlich gleich groß, auch sind die türrahmen nummeriert was auf ein verwaltungsgebäude durchaus zutreffen könnte. da in der unmittelbaren nähe in den hochzeiten bis zu 800 personen angestellt waren, ist auch die größe des bauwerks nachvollziehbar. ich fand den schuppen auf jeden fall ziemlich groß!

da ich bei meinem letzten besuch an diesem ort keine taschenlampen dabei hatte und es im gebäude teilweise sehr dunkel war hatte ich heute ein paar taschenlampen mitbenommen um für eine evtl ausleuchtung beim fotoknipsen vorbereitet zu sein.

das gebäute ist größtenteils leergeräumt, teilweise stehen noch möbel drin und über den zerstörungsgrad der inneneinrichtung kann man sich hier mal ein bild machen.

dieser ort war nach unserem ersten besuch quasi noch jungfräuliches geocaching gebiet und verschiedene ideen zur umsetzung eines caches waren schon geplant. zwischenzeitlich musste ich jedoch mit schrecken feststellen, dass vor nicht allzulanger zeit ganz in der nähe ein cache platziert wurde.



auf dem rückweg zu meinem auto bin ich noch an ein paar überbleibseln aus der vergangenheit vorbeigekommen. das ist echt interessant, da hier in unmittelbarer nähe überall noch interessante dinge zu finden sind…

stay tuned schreibt christian
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8.07.2010
geschrieben von: derkunz.
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Ab morgen ist es soweit, die Jungschar des CVJM Wissenbach startet in die diesjährige Freizeit auf der Bierleinhütte . Eine Woche hausen wir dort, tägliche Updates über das, was so abgeht gibt’s via Twitter Hashtag #jf2010
Stay tuned schreibt Christian
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23.06.2010
geschrieben von: derkunz.
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…ist eigentlicht der name eines geocaches der in gießen auf der hohen warte versteckt ist. als ich die tag mit einem guten freund den ort besuchte, hatte ich jedoch alles andere vor als hier den cache zu suchen. vielmehr hatte ich mir die landschaft via google earth mal näher angeschaut. hier kann man recht deutlich sehen, dass mitten in der wallachei einiges an gebäuden stehen muß. in der wikipedia bekommt man zu diesem ort einen recht langen artikel zu lesen. interessant auf jeden fall mal diesem ort einen kleinen besuch abzustatten und hier mal ein wenig in der gegend rum zu urbexen…..
der zugang zu dem gelände wählten wir vom europaviertel aus (ehem. steubenkaserne in giessen). von hieraus führen lange panzerstrassen direkt auf die hohe warte. zuerst geht es leicht bergauf und es erweckt zweifels ohne den eindruck eines ehemaligen truppenübungsplatzes. ausser viel grün gibts hier nix zu sehen.
laut meinem mobile google earth musste aber ziemlich direkt vor uns, in nicht allzuweiter entfernung was sein, ein gebäude oder was auch immer, also erstmal weiterlaufen.
es hat dann nicht mehr lange gedauert und tatsächlich konnte das grün der natur diese mittlerweile in unzählig bunten farben gesprayten betonwände nichtmehr verbergen. jetzt war auch der name sprayers paradis eindeutig nachvollziehbar. ich kann mir gut vorstellen das bei so vielen betonwänden dem ein oder anderen sprayer bzw. graffitti fuzzy bestimmt das herz höherschlägt.
schaut man sich dieses gelände und die betonbauten an, so hat dieser ort einen recht seltsamen eindruck auf den besucher, zum einen wurde beim abbau der anlagen eher grobmotorisch vorgegangen, als beispiel hier nur mal ein bild der türscharniere einer bunkeranlage, hier wurde, weils schneller geht einfach mit dem schneidbrenner hand angelegt.

der zweite eindruck ist irgendwie eine symbiose aus natur beton und stahl, hier hat es den anschein das stahl tatsächlich aus dem boden wächst…

da der gc sprayers paradise ein nachtcache ist, hatte ich zu diesem zeitpunkt nicht weiter versucht den cache zu finden, mir ist jedoch bei genauerem hinschauen der ein oder andere rote reflektor aufgefallen. fotografieren kommt bei nacht nur bedingt gut und so werde ich bei näster gelegenheit mit ziemlicher sicherheit diesen ort nochmal aufsuchen…..
schreibt christian
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20.06.2010
geschrieben von: derkunz.
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sonntags morgen, der wecker rappelt zu einer absolut menschenunwürdigen zeit. ich muß aufstehen, denn ich habe heute eine mission die „GC Ringlokschuppen“ heisst. laut der cachebeschreibung ist die beste zeit um den cache anzugehen samstags bzw. sonntags morgens, nach meiner eigenen erfahrung ist die beste zeit sonntags morgens so früh wie möglich. wobei man sich in marburg eigentlich echt zeit lassen kann, studenten stehen ja bekanntlich vor mittag nicht auf und marburg ist studentenstadt!
der lokschuppen ist über google earth schnell zu finden und so stellte sich heraus, dass dieser lost place ziemlich zentral in marburg liegt. ich weiß jetzt nicht ob man hier von einem lost place sprechen kann, denn um den eigentlichen lokschuppen werden die angrenzenten gebäude genutzt, hier sind ein radiosender, greenpeace marburg, ein restaurant und ne werbeagentur ansässig. auch wenn der publikumsverkehr um die mittagszeit deutlich zunimmt, wird man hier bewaffnet mit gps und fotoausrüstung schlichtweg ignoriert.

um das gesamte areal zu erkunden ist es echt unbedingt empfehlenswert den cache zu machen, die ausarbeitung ist einfach klasse und wenn man auf der suche nach hinweisen zum final ist, ist es zwangsläufig nötig, sich im detail mit den gebäuden zu beschäftigen. bei diesem cache ist es unter anderem auch möglich eine mehr oder weniger ausgedehnte fotosession zu verbinden.




laut meinen informationen wurde das bahnbetriebswerk 1989 stillgelegt, da hier aus bautechnischen gründen eine sanierung anstand.

saniert wurde jedoch nichts mehr, warscheinlich war kein geld dafür verfügbar. der eigentliche lokschuppen ist aufgrund von bodenverunreinigungen derzeit nicht für den publikumsverkehr nutzbar, aus diesem grund ist hier seit der schließung nichts mehr erneuert worden und der lost place schlummert sozusagen vor sich hin. der stand der zerstörung hält sich noch recht in grenzen. interessant ist hier auf jeden fall die drehscheibe, die noch recht gut erhalten ist. wenn man sie sich anschaut, erweckt sie das gefühl mal eben einen der rostigen hebel umzulegen und schon dreht sie sich wieder…..

noch ein paar mehr fotos hier….
….to be continued schreibt christian
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14.06.2010
geschrieben von: derkunz.
2 kommentare
heute morgen habe ich die ersten sonnenstrahlen genutzt um in aller frühe nochmal ein ein paar fotos zu schießen vom BW dillenburg. ich wollte gerne mal versuchen noch ein paar fotos zu bekommen von der vorderseite. der zuweg hierzu ist aber direkt über den bahnsteig 9/10, der mittlerweile stillgelegt ist. früher fuhren hier die züge in richtung ewersbach / wallau. auf dieser strecke bin ich selbst jedoch nie gefahren, die strecke dillenburg – ewersbach ging auch durch meinen geburtsort, zu schule fuhren wir aber bereits schon mit dem bus.

auch wusste ich nicht in wieweit das stress geben würde da man hier direkt im sichtfeld von DF rumläuft. naja war auf jedenfall alles ganz entspannt und ein direktes bild vom lokschuppen konnte ich dank schutthügel auch noch machen. hier wächst langsam alles zu und von den gleisanlagen ist fast nichts mehr zu sehen.

alles in allem ist das areal riesig, der lokschuppen ist ziemlich groß, zumindestens deutlich größer als der in marburg und der in siegen. naja auf jeden fall scheint auf diesem gelände die zeit stehengeblieben zu sein wie bei dieser uhr hier…..da sind es 5 vor drei…..wann die wohl stehngeblieben ist?

ich bin kein bahnexperte, aber wenn man sich vorstellt hier von noch nicht einmal 100 jahren instandsetzungen bei lokomotiven durchgeführt wurden, die ein gewicht von teilweise über 100t auf die waage brachten, ist das schon beeindruckend . im ganzen lokschuppen gibts keinen kran, oder eine vorrichtung die irgendwie danach aussehen würde. was man noch sehen kann ist ein abgetrennter bereich im lokschuppen, in dem offenbar eine schmiede oder sowas in der richtung war. im bereich der ersten einfahrt in den schuppen, ist jedenfalls von der dreherei die hier gewesen sein sollte nicht mehr viel zu sehen. nachvollziehbar ist dann auch die beschäftigungsanzahl von fast 800 personen.

ich weiß nicht recht ob man hier von intuition reden kann aber als ich in der näheren umgebung unterwegs war, habe ich noch was gefunden, rein zufällig in einer tupperdose…..es war sozusagen ein griff, ein treffer. so kanns halt auch gehen, eine cache mehr in der statistik….wenn auch unbeabsichtigt…
schreibt christian
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10.06.2010
geschrieben von: derkunz.
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jeden tag fahre ich dran vorbei wenn ich auf dem weg zur arbeit bin. aufgefallen ist es mir noch nie so richtig. der erste kontakt kam durch geocaching zustande. die location ist einzigartig. früher war hier richtig was los, mittlerweile jedoch verfällt hier alles. 1983 wurde es stillgelegt, seit dieser zeit ist viel passiert….
urban explorating dillenburgs lost places….





noch mehr fotos hier…
erst vor ein paar tagen stand hierzu mal wieder ein artikel in der regionalen zeitung. es hat auch mal was guten wenn kein geld da ist, denn dann wird dieser lost place noch einige zeit erhalten bleiben. im gespräch war ein gewerbegebiet an diesem ort zu errichten…
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23.05.2010
geschrieben von: derkunz.
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neulich auf einer etwas etwas ruppigeren abfahrt ist es passiert. ich düse mit meinem mtb den berg runter, denke an nix schlimmes, habe den perfekten flow. links und rechts von mir verschwindet die umgebung, ich werde eins mit dem vor mir liegenden schotterpiste. plötzlich eine etwas unverhoffte fuck wasserabflussrinne, die ich in geschwindigkeitsrausch übersehen habe. ich knalle mit meinem rad volles produkt hinein……und es macht klack…..
ich sehe noch heut in zeitlupe mein gps gerät einen abflug machen. ich ziehe die bremsen, mein rad verzögert, es fängt an nach bremsbelag zu richen und mein gps gerät überholt mich. es fliegt, sich heftig überschlagend volles rohr auf die schotterpiste. mittlerweile stehe mein rad und mein gps gerät liegt ca. 15m vor mit im dreck. scheiße, scheiße, scheiße, ich kann noch nicht sehen ob es noch lebt.
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19.05.2010
geschrieben von: derkunz.
1 kommentar
lange ist es her, beim gedanken daran musste ich erst mal die staubschicht im meine kopfeigenen datensteicher beiseite wischen. dann lag es vor mir, fragmenthaft hatte ich wieder form und aussehen in meinem gedanken, konnte mich an das grundrauschen erinnen und stundenlange aufnahmesessions und doppelkassettentapes. dolby a,b,c gabs damals und zur beschaffung des datenmediums wurde meist das hart ersparte taschengeld ausgegeben. dabei hatten kompakt kassetten damas klangvolle namen und mein persönlicher favourite war die maxell xl II, die tdk sa 90 und an der absoluten spitze die that’s ex90. übrigens kommt hier auch der begriff der b’ seite her. neben diese klangvollen namen hatten diese kassetten auch durchaus einen gewissen stylfaktor. das waren die zeit der walkmans und kassettentapes, mittlerweile jedoch in vergessenheit geraten. ich hätte auch aktuell kein abspielgerät mehr um mir noch mal meine alte kassettensammlung anhören zu können. bleibt mir nur im moment die möglichkeit anhand der beschriftung auf den kassettenhüllen mal zu checken was “damals” so in war….
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11.05.2010
geschrieben von: ck.
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hmm, irgendwie weiß ich manchmal nicht so recht was man zu diversen halsbrecherichen cachaktionen sagen soll, vielleicht besser garnix denn selber hat man auch schon die ein oder andere t5er extreme cacheaktion durch.
naja nachfolgender tweet flog jedenfalls die woche vorbei…..
Geocaching Log of the day – Simple and stupid strategy to get seriously hurt (sorry, germany).
den zughörige log will ich euch auch nicht vorenthalten:
wenn ich mir das so bildlich vorstelle ist es bestimmt eine interessante erfahrung kopfüber an einer cachbox vorbeizusegeln, die in ca. 20m höhe hängt…..
stay tuned schreibt christian
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